PVT: PhotoVoltaik und Thermie
Unter dieser Technik versteht man die Kombination von Photovoltaik bzw. Solarzellen und Sonnenkollektoren. Letztere erzeugen direkte Wärme mit geschwärzten Röhren in denen Wasser durch die Sonneneinstrahlung erwärmt wird.
PVT-Module erzeugen also gleichzeitig elektrische Energie und Wärmeenergie. Da hier auch die Erwärmung von Solarzellen direkt genutzt wird, ergibt sich ein hoher Gesamtwirkungsgrad, d.h. man nutzt von der eingestrahlten Sonnenenergie einen sehr großen Teil, bis zu 85%. Es findet gleichzeitig eine Kühlung der Solarzellen statt, so dass deren Wirkungsgrad verbessert wird.
Zur Zeit sind diese Module allerdings noch recht teuer- ca. 450,- pro m2 . Hinzu kommt natürlich der entsprechende Installationsaufwand für die Wasseranschlüsse.
Vorstellbar ist ein großes (ca. 800 qm) PVT-Feld als „Dach“ über dem BImA-Parkplatz. Die Wärme wird im Sommer zur Regeneration des abgekühlten (durch den Heizbetrieb im Winter) Erdreiches genutzt. Der erzeugte Strom wird teilweise zwischengespeichert und kann dann nachts die Großwärmepumpe betreiben. Evtl. (je nach Auslegung) könnte im Sommer sogar Energieautarkie erreicht werden.
